| SERVICE ABOVE SELF - SELBSTLOSES DIENEN ist der Wahlspruch der rund 1,2 Millionen Rotarierinnen und Rotarier in aller Welt, die sich in 32’500 Clubs aus 166 Ländern zusammengeschlossen haben.
Sie bilden eine weltanschaulich nicht gebundene, überparteiliche Vereinigung von Frauen und Männern, die sich über alle Grenzen hinweg für humanitäre Hilfe und Völkerverständigung einsetzen. Zu den Tätigkeitsschwerpunkten von Rotary International gehören die Polio Plus-Kampagne zur Ausrottung der Kinderlähmung sowie das weltweit grösste private Programm für den internationalen Jugendaustausch.
Rotary International wurde 1905 in Chicago vom Rechtsanwalt Paul Harris gegründet und ist heute der weltweit älteste existierende Service-Club. Sitz der Hauptverwaltung ist Evanston bei Chicago in den USA. Präsident im Rotary-Jahr 2009/2010 ist John Kenny, Schottland.
Alle Ämter werden demokratisch gewählt. Alle drei Jahre legt der Gesetzgebende Rat die Grundlagen fest.
Die rotarische Welt teilt sich in 34 Zonen und 530 Distrikte, in denen jeweils ca. 50 Clubs zusammengefaßt sind. In der Region Schweiz/Liechtenstein gibt es 3 Distrikte mit 209 Clubs und 12'048 Mitgliedern, darunter 669 Frauen (5,9%).
An der Spitze eines Distrikts steht der jeweils für ein Jahr gewählte Governor, der während seiner Amtszeit Mitglied im Schweizer Governorrat ist. Unsere rotarischen Medien (das Jahrbuch mit den Adressen, das Magazin und die Präsenz im Internet) werden in der Rotary Medienstiftung Vaduz zusammengefasst.
Als Organisation, die sich selbstloses Dienen auf ihre Fahnen geschrieben hat, stellt Rotary über seine Clubs und seine Stiftung jedes Jahr beträchtliche Mittel für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung.
Im Rotary-Jahr 2002/2003 haben die schweizerischen und liechtensteinischen Clubs beispielsweise im Rahmen des bereits erwähnten Programms „PolioPlus“ mit Aktivitäten aller Art insgesamt 1, 2 Millionen US$ für den Kampf gegen die Kinderlähmung zur Verfügung gestellt. Seit 1985 erreichen diese weltweit gespendeten Mittel über 500 Millionen US$, mit denen bereits mehr als 2 Milliarden Kinder vor dieser gefährlichen Krankheit geschützt werden konnten.
Ferner spendet die Rotary MINE-EX-Stiftung Schweiz / Liechtenstein im Rahmen ihres Programms „MINE-EX“ der WHO alljährlich 500'000 CHF zur aktiven Betreuung von Minenopfern in Kambodscha. Seit 10 Jahren wurden dort insgesamt 30'000 Minenopfer versorgt und betreut.
"Rotary ist, was wir für andere und unsere Freundschaft tun."
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